
A&W Root Beer – 12er-Pack
12 × 355 ml · koffeinfrei
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Bei Amazon ansehen →Die kurze Antwort steht direkt darunter. Danach kommt das, was in der kurzen Antwort nicht hineinpasst — und der Test, ob es dir schmecken wird.
Kurz geantwortet
Root Beer ist ein alkoholfreier Softdrink aus den USA, der aus Wurzeln, Rinden und Gewürzen hergestellt wird. Geschmacklich liegt er zwischen Lakritz, Vanille und Wintergrün — für deutsche Zungen am ehesten in der Nähe von Hustenbonbon und Lakritzschnecke. Trotz des Namens enthält er keinen Alkohol und ist kein Bier: Der Name stammt aus der Brautradition des 19. Jahrhunderts, als Wurzelsude tatsächlich vergoren wurden.
In den USA gehört Root Beer zu den meistverkauften Softdrinks nach Cola. In Deutschland ist es ein Importprodukt ohne feste Handelslistung — verlässlich erhältlich nur online.
Root Beer schmeckt nicht nach einer Zutat, sondern nach einer Gewürzmischung. Vier Komponenten tragen sie — und an einer davon entscheidet sich, ob du es magst.
Die Wurzel, die dem Getränk den Namen gab. Süßlich-würzig mit Zitrusnote. Seit 1960 wird sie nicht mehr im Original verwendet — dazu unten mehr.
Der Streitpunkt. Deutsche kennen das Aroma aus Hustenbonbons, Amerikaner aus Zahnpasta und Kaugummi. Dieselbe Substanz, entgegengesetzte Erinnerung.
Macht die Schaumkrone cremig und rundet die Würze ab. Je mehr Vanille, desto amerikanischer wirkt eine Marke.
Die dunkle Tiefe und der leicht bittere Nachklang, oft ergänzt um Süßholz und Muskatnuss. Wer Lakritz nicht mag, wird mit Root Beer selten warm.
Im 19. Jahrhundert war es in den USA üblich, aus Wurzeln, Rinden und Kräutern einen Sud anzusetzen, ihn zu süßen und mit Hefe leicht vergären zu lassen. Was dabei entstand, hieß „Small Beer“ — ein schwach alkoholisches Alltagsgetränk, das man auch Kindern gab.
Root Beer ist der bekannteste Nachkomme dieser Tradition. Das Brauverfahren verschwand, der Name blieb. Wer heute eine Dose öffnet, bekommt 0,0 % Alkohol — nicht „unter 0,5 %“, sondern gar keinen. Mehr dazu: Hat Root Beer Alkohol?
Die namensgebende Wurzel steckt in keiner heute verkauften Flasche mehr. 1960 verbot die US-Behörde FDA safrolhaltiges Sassafrasöl als Lebensmittelzusatz, nachdem Tierstudien Safrol als leberschädigend eingestuft hatten. In der EU ist Safrol ebenfalls nicht zugelassen.
Seitdem arbeiten alle Marken mit safrolfreien Extrakten und naturidentischen Aromen. Genau dieser Umstand hat das Gerücht erzeugt, Root Beer sei in Deutschland verboten — was es nie war. Die ganze Geschichte steht unter Geschichte des Root Beer.
Es gibt einen erstaunlich zuverlässigen: Magst du Lakritzschnecken, und stört dich Wintergrün-Zahnpasta nicht? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch. Stört dich schon der Geruch von Wintergrün, lass es.
Dazwischen gibt es wenig. Root Beer ist eines der wenigen Getränke, bei denen fast niemand „geht so“ sagt — die Reaktionen fallen in zwei Lager. Warum das so ist, steht unter Wie schmeckt Root Beer?
Ja, genau eines: tem's Rootbeer aus Biebertal in Hessen, seit 2015 am Markt. Auf dem Etikett steht der Zusatz „aber kein Bier!" — und das ist kein Gag, sondern rechtlich nötig. In Deutschland gilt: Wo Bier draufsteht, muss Bier drin sein. Ein Getränk aus Wurzeln und Gewürzen darf sich hier nicht Bier nennen, deshalb läuft es formal als Kräuterlimonade.
Alles andere kommt über Importeure — daher auch der Preisunterschied: Du bezahlst den Transport über den Atlantik und eine Handelsstufe mehr. Welche Marken es hierher schaffen, steht in der Markenübersicht — die einzige deutsche Eigenmarke ist tem's Rootbeer aus Hessen.
Welche Marken es schaffen und nach welchen man vergeblich sucht, steht in der Markenübersicht.
Für den ersten Versuch der kleine Pack — Root Beer polarisiert, und ein 24er-Karton ist eine unangenehme Fehlentscheidung. Wer noch weniger riskieren will, fängt mit den Bonbons an: gleiches Aroma, ein Bruchteil des Einsatzes.
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